Am Freitag trafen wir im Auswärtsspiel auf den TSV Siems.
Schon das Hinspiel hatte mit einem 3:0-Erfolg zwar deutlich ausgesehen, aber lange auf das erste Tor warten lassen. Und tatsächlich entwickelte sich auch diesmal eine Partie, die vor allem Geduld fordert. Wir waren zwar von Beginn an das spielbestimmende Team und ließen in der ersten Halbzeit auch keine Chance zu, jedoch wollte der Ball einfach nicht ins gegnerische Tor. Kurz nach der Pause war es dann endlich so weit: In der 46. Minute fasste sich Nadine ein Herz und jagte den Ball aus der Distanz in die Maschen – 1:0! Ein Moment zum Aufatmen. Doch danach verloren wir den Faden, und Siems nutzte die Gelegenheit, um zum 1:1 auszugleichen. Danach konnte überhaupt kein richtiger Spielfluss mehr zustande kommen – nicht zuletzt aufgrund der sehr häufigen Spielerinnenwechsel bei den Gastgeberinnen sowie zahlreicher Unterbrechungen durch Liegepausen. Sogar die Ersatzbälle wurden kurz vor Ende der Partie beiseite geräumt, was ein schnelles Weiterspielen nahezu unmöglich machte.
Am Ende muss man festhalten: Auch wenn das Spiel von unserer Seite aus nicht schön anzusehen war, hat sich der TSV Siems den Punkt durch ihren Kampf verdient. Ob das Ergebnis bei weniger Unterbrechungen anders ausgefallen wäre, wird man nie erfahren – doch manchmal muss man es einfach hinnehmen. Nächste Woche wollen wir es wieder besser machen. Es geht für uns nach Trittau.
