Das erste Trikot, das sich Ole überstreifte, war ein
Grün-Weißes: Die ganze Jugendfußballzeit spielte Ole beim VfB Lübeck. Obwohl er
auch als Feldspieler seine Qualitäten hatte (und auch heute noch hat), zog es
ihn recht früh ins Tor. Schuld daran war u. a. ein Original Sepp
Maier-Torwarttrikot, das er nicht nur beim Fußballspielen, sondern auch nachts
im Bett trug. Das Trikot ist zwar schon 30 Jahre alt, lebt aber immer noch.
Heute trägt es Sohn Noah, der sich nach Oles Vorbild schon wie ein Großer in die
Ecken wirft.
Die ersten
beiden Jahre in der Verbandsliga-Herrenmannschaft des VfB verliefen für Ole
glücklos, doch gab es im Lübecker Raum genug Vereine, die einen starken Torwart
benötigten. So lernte Ole immer mehr Ballstrategen der Verbandsliga und Oberliga
in der Region kennen. Seine Stationen führten ihn zum VfL Bad Schwartau, Phönix
Lübeck (und das als VfBer...), FC Schönberg, Eichholzer SV. Sein Herz schlug
jedoch immer noch für Grün-Weiß, so dass er schließlich bei der 2. Mannschaft
des VfB Lübeck anheuerte. Hier spielte er übrigens schon mit unserem
Ersatzkeeper Frank „Schtifffler“ Adam zusammen. Höhepunkt beim VfB war dann
nicht nur, dass er mit den Profis der 1. Mannschaft unter Dieter Hecking
trainieren konnte, sondern auch, dass er vor 10.000 Zuschauern zu einem
Profieinsatz beim Spiel VfB Lübeck gegen den MSV Duisburg kam. Die Bild-Zeitung
schrieb, dass Ole wie der Teufel gehalten hat. Nun, das tut er auch heute noch.
Nicht beim VfB, sondern in Siebenbäumen, Vereinsfarben: Grün-Weiß. Höhepunkte
hat er auch hier erreicht: Mit keiner anderen Mannschaft ist er dreimal
aufgestiegen!